Ich sag’s ehrlich: Mein Leben ist aktuell einfach nur voll. Und nicht so „bisschen viel“, sondern so richtig. Ausbildung, Ehrenamt, Zwischenprüfungen, Vereinsleben, mein Blog, Privatleben… und mein Kopf so: „Okay cool, wann genau soll ich eigentlich atmen?“
Manchmal fühl ich mich wie ein Mensch mit 100 Tabs offen, und in jedem Tab läuft Musik. Und alle schreien gleichzeitig nach Aufmerksamkeit.
Meine Ausbildung nimmt gerade extrem viel Platz ein. Und ich liebe es wirklich, weil ich merke, dass ich etwas Sinnvolles mache und mich weiterentwickle. Aber ich will nichts schönreden: Es ist auch anstrengend.
Früh aufstehen, den ganzen Tag konzentriert sein, viel Input, Verantwortung übernehmen . Und wenn ich dann nach Hause komme, möchte ich eigentlich nur essen, schlafen und kurz Ruhe haben. Aber genau da fängt der nächste Teil vom Chaos ja erst an.
Denn dann sind da noch die Zwischenprüfungen. Prüfungsphasen sind ein ganz anderes. Man hat so viel im Kopf, dass man manchmal gar nicht weiß, womit man überhaupt anfangen soll. Man sitzt vor den Unterlagen und denkt sich gleichzeitig: „Ich hab keine Zeit.“ „Ich bin müde.“ „Ich muss das schaffen.“ „Ich schaff das niemals.“
Und trotzdem macht man irgendwie weiter.
Und dann kommt noch Ehrenamt dazu. Für viele ist Ehrenamt so ein „ja bisschen helfen“, aber in Wahrheit ist das oft wie ein zweiter Job. Planen, organisieren, Sachen vorbereiten, mit Menschen arbeiten und Verantwortung übernehmen.
Und trotzdem ist es genau das, was mir so viel gibt. Weil ich merke, dass ich gebraucht werde. Weil ich Menschen um mich habe, die mir wichtig sind. Weil ich weiß, dass es nicht sinnlos ist.
Aber es gibt Tage, da bin ich einfach komplett fertig und denke mir nur: „Ich kann grad nicht mehr.“ Und dann mach ich trotzdem weiter, weil ich’s im Herzen fühle.
Und dann… mein Blog. Der gehört für mich mittlerweile auch fest dazu. Ich baue mir da gerade etwas Eigenes auf, schreibe, poste und versuche regelmäßig Content zu machen und das alles nebenbei unterzubringen. Und genau das ist manchmal der Punkt, wo ich denke: „Okay, wann genau soll ich das alles schaffen?“
Aber gleichzeitig liebe ich es, weil es mein eigener Bereich ist, wo ich kreativ sein kann und einfach ich selbst bin.
Und dann natürlich Privatleben. Familie, Freunde, Zeit für mich selbst. Und ich merke immer mehr, dass genau das am meisten leidet. Nicht weil es unwichtig ist, sondern weil man es automatisch wegschiebt. Man denkt immer: „Ich mach das später.“
Aber später kommt nicht immer.
Trotzdem bin ich unfassbar dankbar. Auch wenn es stressig ist, auch wenn ich müde bin, auch wenn ich manchmal überfordert bin. Weil ich weiß, dass ich gerade wachse. Ich lerne, Dinge durchzuziehen. Ich lerne, mich zu organisieren. Und ich lerne auch, dass man nicht immer perfekt sein muss. Dass nicht alles 100% sein muss. Dass 70% manchmal auch reichen. Und dass Pausen keine Schwäche sind, sondern das, was dich überhaupt am Laufen hält.
Was mir gerade hilft, ist ehrlich gesagt einfach, alles aufzuschreiben. Mir kleine Pausen zu erlauben, auch wenn es nur 10 Minuten sind. Und mich immer wieder daran zu erinnern, warum ich das alles mache. Weil ich Ziele habe. Weil ich Träume habe. Weil ich meinen Blog aufbaue und mir damit langfristig etwas Eigenes aufbaue. Und weil ich weiß, dass das irgendwann Sinn macht. Und weil ich mir selbst beweisen will, dass ich das schaffen kann.
Mein Leben ist gerade chaotisch, ja. Ich bin müde, ja. Und manchmal fühlt es sich an, als würde alles gleichzeitig kommen. Aber ich weiß auch: Ich schaff das.
Und wenn du dich gerade genauso fühlst, dann glaub mir: du bist nicht allein. Wir machen einfach weiter. Schritt für Schritt.
Bis bald auf der Straße – und immer eine handbreit Sprit im Tank! 🚐✨







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